Warum scheitern kommunale Energieinfrastrukturprojekte – und was braucht es, damit sie erfolgreich umgesetzt werden und langfristig Bestand haben?
Mit diesen zentralen Fragen beschäftigte sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte Forschungsprojekt SCHACH, das gemeinsam von adelphi, dem Fraunhofer ISI und der RWTH Aachen umgesetzt wurde.
Abschlussveranstaltung „Vom Scheitern zur Chance für die Energiewende”
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Analyse von Allianz-Strukturen, Akzeptanzprozessen sowie der Risikowahrnehmung lokaler Akteursgruppen. Ziel war es, besser zu verstehen, welche sozialen, politischen und kommunikativen Faktoren die Umsetzung kommunaler Energieinfrastruktur beeinflussen.
Dazu verband SCHACH einen transdisziplinären Ansatz, der energie- und klimapolitische Expertise mit psychologischen, soziopolitischen, empirischen sowie kommunikations- und medienwissenschaftlichen Perspektiven zusammenführt. So sollten die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Dynamiken kommunaler Transformationsprozesse umfassend untersucht werden.
Zum Abschluss des Projekts möchte das SCHACH-Team allen Interessierten zentrale Ergebnisse vorstellen und gemeinsam mit ihnen diskutieren, welche Erkenntnisse sich daraus für die Praxis kommunaler Energieprojekte ableiten lassen.