Lithium ist ein kritischer Rohstoff für Batterien und damit auch für die Energiewende. Eine geplante Gewinnung und Verarbeitung in Mitteldeutschland – etwa in Zinnwald, Guben oder Bitterfeld-Wolfen – können die Versorgungssicherheit stärken, gehen aber mit Umweltbedenken, Konflikten um Landnutzung und Vertrauensfragen einher. Das Projekt untersucht daher gesellschaftliche Akzeptanzfaktoren und Bedingungen für eine sozialverträgliche, ökologisch verantwortungsvolle und wirtschaftlich tragfähige Lithiumwertschöpfung.
Lithium_Akzeptanz
Aufbau gesellschaftlicher Akzeptanz als Grundlage zur Entwicklung einer nachhaltigen Lithiumwertschöpfung in Deutschland
- Demokratie & Partizipation
- Industrietransformation
Die Leitfragen von Lithium_Akzeptanz sind:
- Wie nehmen zentrale Stakeholder Risiken/Nutzen wahr und wie definieren sie „verantwortungsvolles“ Lithium?
- Welche Interessenkonflikte, Governance-Lücken und Kommunikationsprobleme prägen Auseinandersetzungen?
- Welche Dialog- und Beteiligungsformate können Vertrauen und eine „soziale Lizenz“ für regionale Vorhaben fördern?
Methodisch kombiniert das Vorhaben Stakeholder-Mapping, Governance-Analyse, Medien-/Diskursanalyse, semi-strukturierte Experteninterviews sowie moderierte Multi-Stakeholder-Roundtables und Workshops, um Best-Practice-Leitlinien und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.
Laufzeit
November 2025 – Oktober 2028
Projektleitung
- Prof. Dr. Vladislav Valentinov
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Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), 06120 Halle (Saale)
valentinov(at)iamo.de
Projektpartner
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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06114 Halle/Saale -
ITEL – Institute for Technologies and Economics of Lithium
Expert:innen
Assoc. Prof. Dr. Stefan Hielscher