Forschungsergebnisse zum Lesen, Hören, Anschauen und Ausprobieren

Erfahren Sie mehr über die Forschungsergebnisse und Outputs der Projekte aus dem Förderschwerpunkt Energiewende und Gesellschaft. Hier ist für jede:n etwas dabei: Neben wissenschaftlichen Artikeln und Berichten für die Fachöffentlichkeit zählen dazu auch Broschüren, Webseiten, Online-Tools zum Selbst-Ausprobieren sowie Videos oder Podcasts für alle Interessierten. Ihnen stehen mehrere Filteroptionen zur Verfügung. 


13 Einträge
Publikation

Energiewende zwischen Beschleunigung und Backlash: Gesellschaftsforschung stärken

BEWEGT-Impuls | 2026

Die Energiewende in Deutschland ist kein Selbstläufer – dennoch schreitet der Wandel zu einer nachhaltigen und resilienteren Energieversorgung voran: Über die Hälfte des Bruttostromverbrauchs wird seit 2023 von erneuerbaren Energien gedeckt, die Anzahl elektrischer Fahrzeuge nimmt zu, und auch bei der Wärmeversorgung breiten sich nicht-fossile Optionen aus. Aber es gibt auch Gegenwind, der die Energiewende ausbremst oder sie gar zurückwerfen kann. Dabei müsste die Dynamik deutlich zulegen, um die politischen Ziele zu erreichen. Klar ist: Die Transformation des Energiesystems in Deutschland – genauso wie in vielen anderen Ländern – befindet sich inzwischen nicht mehr in der Anfangsphase des Wandels, sondern sie ist bereits in die nächste Phase – die Beschleunigungsphase – eingetreten. Diese ist durch neue Herausforderungen wie den genannten Backlash charakterisiert.

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Cover BEWEGT-Impuls No. 1
Publikation

Energiekulturen – Atlas regionaler Energiewenden

Sammelband | 2026

Der „Energiekulturen – Atlas regionaler Energiewenden“ bietet einen Einblick in die drei Modellregionen und zeigt in leicht zugänglichen Perspektiven – von regionaler Identität, über die jeweilige Kultur- und Energiegeschichte bis hin zu Zukunftsvisionen – wie Menschen vor Ort die Energiewende erleben, gestalten und weiterdenken. Dabei werden sowohl die Potenziale erneuerbarer Energien in den jeweiligen Regionen als auch das Planungsrecht und der Planungsablauf behandelt. Im Mittelpunkt stehen die Modellregionen Oberrhein mit Fokus auf den Hochschwarzwald, das Ruhrgebiet mit Fokus auf die Stadt Dortmund und den Kreis Unna sowie Vorpommern mit Fokus auf die Gemeinden rund um die Stadt Greifswald. 

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Publikation

Die Verankerung der Wärmeplanung im föderalen Kompetenzgefüge

Fachartikel | 2025

Mit dem am 1.1.2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetz (WPG) hat der Bundesgesetzgeber eine verpflichtende, systematische und flächendeckende Wärmeplanung geregelt und damit das ohnehin junge Instrument der Wärmeplanung erstmals auf bundesrechtliche Füße gestellt.  Der vorliegende Beitrag analysiert die Vorgehensweise des Bundesgesetzgebers bei der Verankerung der Wärmeplanung im föderalen Mehrebenensystem und berücksichtigt dabei die Verteilung der Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Die zentralen Ziele und Motive der Akteure stehen dabei analytisch im Vordergrund – insbesondere das Agieren des Bundes zwischen dem Wunsch nach einem vereinheitlichten Rechtsrahmen für die Wärmeplanung einerseits und hinreichenden Spielräumen für die Länder und Kommunen andererseits.

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Publikation

Transformation der Wärmeversorgung

Forschungsbericht | 2025

In dieser Studie werden die gesamtwirtschaftlichen und sektoralen Wirkungen der Wärmewende auf Basis einer Szenario-Analyse im makroökonomischen Modell PANTA RHEI analysiert. Eine aktualisierte Energiemodulstruktur wird mit einem erweiterten Investitions- und Technologieannahmenset für Wärmepumpen und Fernwärme verknüpft, um die quantitativen Auswirkungen auf Bruttoinlandsprodukt und sektorale Beschäftigung im Zeitraum 2030 bis 2045 abzubilden.

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Publikation

Das Fair-Miet-Modell. So gelingt die Wärmewende

Video | 2025

Das Mieter-Vermieter-Dilemma besteht darin, dass der Vermieter für die Heizungsanlage und für die Gebäudehülle zuständig ist, der Mieter hingegen für die Regelung der Thermostate und das Lüften der Wohnung. Beide Seiten tragen auf diese Weise zum Energieverbrauch bei. Einsparung von Energie und CO2 sind auf beiden Seiten möglich: Auf Seiten des Vermieters, indem er zum Beispiel auf regenerative Energieträger umstellt oder die Wohnungen besser isoliert. Auf Seiten des Mieters, indem er die Wohnung nicht überheizt und nicht durch Dauerlüften unnötig auskühlen lässt. Bisher bestehen hier einseitig nur für die Mieter finanzielle Sparanreize: Mit den aktuell gültigen Regeln der Heizkosten-Verordnung zahlen die Mieter die Kosten für die Energie, die zum Heizen des Hauses benötigt wird. Hier gibt es mehrere Vorschläge, wie die Lasten und damit die Anreize zum Sparen angemessener verteilt werden können. Der Erklärfilm zur „Fair-Miete“, einem Vorschlag zur Teilwarmmiete, entstand im Projekt InWaMod und stellt das im Projekt entwickelte Teilwarmmietmodell vor. 

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Publikation

Who Benefited from Relief? Distributional and Justice Impacts of Germany's 2022/23 Energy Crisis Policies

Working Paper | 2025

The 2022/23 energy price surge, triggered by the Russian invasion of Ukraine, threatened the financial stability of low- and middle-income households in Germany. In response, the federal government introduced three relief packages combining universal transfers, targeted support, and temporary price caps. This paper uses a behaviorally calibrated microsimulation based on EVS 2018 data to assess the distributive, poverty-reducing, and environmental effects of these measures.

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