Forschungsergebnisse zum Lesen, Hören, Anschauen und Ausprobieren
Erfahren Sie mehr über die Forschungsergebnisse und Outputs der Projekte aus dem Förderschwerpunkt Energiewende und Gesellschaft. Hier ist für jede:n etwas dabei: Neben wissenschaftlichen Artikeln und Berichten für die Fachöffentlichkeit zählen dazu auch Broschüren, Webseiten, Online-Tools zum Selbst-Ausprobieren sowie Videos oder Podcasts für alle Interessierten. Ihnen stehen mehrere Filteroptionen zur Verfügung.
Publikationen & Produkte
Sehen, verstehen und mitreden in der Energiewende
Forschungsbericht | 2026
Die Energiewende braucht schnellere Verfahren – ohne dass Transparenz, Beteiligung und Vertrauen verloren gehen. Das Verbundprojekt ENVIKO (2023–2025) hat untersucht, wie digitale Beteiligung diese Balance unterstützen kann. Die Empfehlungen stützen sich auf drei Forschungsbausteine: 14 partizipative Entwicklungs-Workshops, ein Online-Experiment mit 1.235 Teilnehmenden und den prototypischen Aufbau des ENVIKO-Tools. Zentrales Ergebnis: Gute Online-Beteiligung ist kein digitales Schaufenster, sondern eine verfahrensnahe Infrastruktur, die räumliche Betroffenheit sichtbar macht, den Verfahrensstand erklärt und Rückmeldungen nachvollziehbar in reale Prozesse zurückführt.
MehrRegionale Energiewende gemeinsam gestalten
Policy Brief | 2026
Im Policy Brief zeigt das Projekt PlanTieFEn, wie eine kooperative, an die Kulturräume angepasste Planung der Energiewende gestaltet werden kann. Eine der Handlungsempfehlungen: echte und frühzeitige Beteiligung sowie gemeinwohlorientierte Teilhabe ermöglichen. Denn für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende braucht es die Mitwirkung aller Beteiligten. Dies gilt in Städten wie ländlichen Regionen. Kooperative Planung ist hier der Schlüssel, um die Menschen einzubinden, um sich stärker an ihren Bedürfnissen und Erwartungen zu orientieren, um ihr Engagement aufzugreifen und um eine gerechte Verteilung von Chancen und Lasten zu erreichen.
Mehr- von BEWEGT
Energiewende zwischen Beschleunigung und Backlash: Gesellschaftsforschung stärken
BEWEGT-Impuls | 2026
Die Energiewende in Deutschland ist kein Selbstläufer – dennoch schreitet der Wandel zu einer nachhaltigen und resilienteren Energieversorgung voran: Über die Hälfte des Bruttostromverbrauchs wird seit 2023 von erneuerbaren Energien gedeckt, die Anzahl elektrischer Fahrzeuge nimmt zu, und auch bei der Wärmeversorgung breiten sich nicht-fossile Optionen aus. Aber es gibt auch Gegenwind, der die Energiewende ausbremst oder sie gar zurückwerfen kann. Dabei müsste die Dynamik deutlich zulegen, um die politischen Ziele zu erreichen. Klar ist: Die Transformation des Energiesystems in Deutschland – genauso wie in vielen anderen Ländern – befindet sich inzwischen nicht mehr in der Anfangsphase des Wandels, sondern sie ist bereits in die nächste Phase – die Beschleunigungsphase – eingetreten. Diese ist durch neue Herausforderungen wie den genannten Backlash charakterisiert.
MehrEnergiekulturen – Atlas regionaler Energiewenden
Sammelband | 2026
Der „Energiekulturen – Atlas regionaler Energiewenden“ bietet einen Einblick in die drei Modellregionen und zeigt in leicht zugänglichen Perspektiven – von regionaler Identität, über die jeweilige Kultur- und Energiegeschichte bis hin zu Zukunftsvisionen – wie Menschen vor Ort die Energiewende erleben, gestalten und weiterdenken. Dabei werden sowohl die Potenziale erneuerbarer Energien in den jeweiligen Regionen als auch das Planungsrecht und der Planungsablauf behandelt. Im Mittelpunkt stehen die Modellregionen Oberrhein mit Fokus auf den Hochschwarzwald, das Ruhrgebiet mit Fokus auf die Stadt Dortmund und den Kreis Unna sowie Vorpommern mit Fokus auf die Gemeinden rund um die Stadt Greifswald.
MehrDie Verankerung der Wärmeplanung im föderalen Kompetenzgefüge
Fachartikel | 2025
Mit dem am 1.1.2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetz (WPG) hat der Bundesgesetzgeber eine verpflichtende, systematische und flächendeckende Wärmeplanung geregelt und damit das ohnehin junge Instrument der Wärmeplanung erstmals auf bundesrechtliche Füße gestellt. Der vorliegende Beitrag analysiert die Vorgehensweise des Bundesgesetzgebers bei der Verankerung der Wärmeplanung im föderalen Mehrebenensystem und berücksichtigt dabei die Verteilung der Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Die zentralen Ziele und Motive der Akteure stehen dabei analytisch im Vordergrund – insbesondere das Agieren des Bundes zwischen dem Wunsch nach einem vereinheitlichten Rechtsrahmen für die Wärmeplanung einerseits und hinreichenden Spielräumen für die Länder und Kommunen andererseits.
MehrTransformation der Wärmeversorgung
Forschungsbericht | 2025
In dieser Studie werden die gesamtwirtschaftlichen und sektoralen Wirkungen der Wärmewende auf Basis einer Szenario-Analyse im makroökonomischen Modell PANTA RHEI analysiert. Eine aktualisierte Energiemodulstruktur wird mit einem erweiterten Investitions- und Technologieannahmenset für Wärmepumpen und Fernwärme verknüpft, um die quantitativen Auswirkungen auf Bruttoinlandsprodukt und sektorale Beschäftigung im Zeitraum 2030 bis 2045 abzubilden.
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