Forschung zu Energiewende und Gesellschaft
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.
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Die Projekte
Innovative Organisations- und Finanzierungsmodelle für die energetische Modernisierung von Mehrfamilienhäusern
April 2025 - März 2028
Ohne verstärkte Aktivitäten bei der Modernisierung von Gebäuden wird das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 nicht realisiert werden können. In diesem Zusammenhang spielen die Entwicklung, Erprobung und Etablierung konkreter Organisations- und Finanzierungsmodelle eine wesentliche Rolle. Das Vorhaben eMod-MFH zielt darauf ab, die energetische Modernisierung im Privatbesitz befindlicher Mehrfamilienhäuser zu vereinfachen und zu beschleunigen.
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Wärmeplanung robust implementieren
September 2024 - August 2027
Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Städten und Gemeinden kommt bei dieser Aufgabe derzeit eine wichtige Schlüsselrolle zu: Sie müssen den Umbau der Wärmeversorgung koordinieren und so Planungssicherheit für alle Akteure schaffen.
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Entwicklung und Erprobung einer interaktiven Webanwendung zur Standortsuche von PV- und Windenergieanlagen für lokale Beteiligungs-und Entscheidungsprozesse
September 2024 - Februar 2027
Bei der Errichtung neuer Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (EE) wie Wind- und Photovoltaikanlagen sind die Standorte besonders relevant: Sie bestimmen maßgeblich den Energieertrag, die Wirtschaftlichkeit und die technische Umsetzbarkeit. Zugleich beeinflussen sie Umweltwirkungen, Genehmigungsfähigkeit, Netzintegration und die Akzeptanz vor Ort und sind damit entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Projekts. Ziel des Projekts „EE-Standortfinder“ ist es, eine interaktive Webanwendung bereitzustellen, die über die Eigenschaften von potenziellen Anlagenstandorten informiert.
MehrKonzeption und Durchführung eines adaptiven Dialogprozesses für Umsetzungsvorhaben am Beispiel regionaler Wasserstoff-Hubs
Juli 2024 - Juni 2027
Die Energiewende wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von dem überwiegenden Teil der Bevölkerung positiv wahrgenommen. Doch gleichzeitig gibt es innerhalb dieses Transformationsprozesses Konflikte – manche direkt sichtbar, andere eher latent, aber für das Gelingen der Energiewende nicht minder von Bedeutung. Etwa werden Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser bei der Planung von Wasserstoff-Hubs bisher nicht als systemische Herausforderung erkannt. Diesem Nexus Energie-Wasser als beispielhaften Nutzungskonflikt geht das Projekt EnAqua-Dialog nach. Denn vor dem Hintergrund einer zum Teil äußerst angespannten Wasser-Konkurrenzsituation durch lange Dürreperioden und Wassermangel infolge des Klimawandels müssen gerade für diese Konfliktsituationen schnellstmöglich effiziente Lösungsansätze gefunden werden.
MehrDatenbasierte Informationssysteme für kommunale Akteur:innen zur Abschätzung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Energiewende und Strukturwandel
Oktober 2023 - September 2026
Damit die Energiewende gelingt, muss das Energiesystem tiefgreifend umgebaut werden. Den Erfolg bestimmen vor allem lokale Akteur:innen, private Haushalte, Unternehmen und kommunale Entscheidungsträger:innen, deren Entscheidungen zu Sanierung, Heizung oder eigener Stromerzeugung die Transformation maßgeblich prägen. Das Projekt Info-EW entwickelt in enger Zusammenarbeit mit kommunalen Stakeholder:innen ein praxisorientiertes, interaktives Online-Tool, das Entscheidungsträger:innen bei der Umsetzung der Energie- und Wärmewende unterstützt.
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Individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen
April 2023 - März 2026
Ziel des Vorhabens EnerVI ist es, eine Webanwendung zu entwickeln, mit der individuelle Folgen der Energiewende sichtbar gemacht werden können. Hierfür setzt das Projekt einen Citizen-Science-Prozess in zwei Modellregionen um: in der Stadt Berlin und in der Ortsgemeinde Neuerkirch im Hunsrück (Rheinland-Pfalz). Durch die Visualisierung sollen die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger zu nachhaltigem Verhalten angeregt werden. Die Modellregionen unterscheiden sich deutlich in den soziokulturellen Lebensbedingungen und den energiewirtschaftlichen Voraussetzungen. Damit bilden sie eine große Spannweite der in Deutschland vorhandenen gesellschaftlichen und energetischen Milieus ab.
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Thema
Zielgruppe
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Medien
- Politik
- Verwaltung
- Wirtschaft
- Wissenschaft