BEWEGT –
Die Energiewende-Gesellschaft
Wissen verbinden, Zukunft gestalten –
Die Begleitforschung zum Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ im Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Das Energiesystem klimaneutral umzubauen, ist mehr als ein technisches Projekt – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe.
Wie wir Energie erzeugen, verteilen, speichern und verbrauchen oder einsparen – all dies verändert sich grundlegend. Jeder Haushalt, jedes Unternehmen, jede Kommune ist Teil dieses Wandels. Deshalb erfordert die Energiewende nicht nur technologische Innovationen und Klimaschutzinvestitionen in Anlagen und Infrastruktur, sondern sie braucht ebenso Akzeptanz, Teilhabe, Bezahlbarkeit, Resilienz und demokratische Gestaltung.
Wir alle sind die Energiewende-Gesellschaft.
Mit BEWEGT wollen das Fraunhofer ISI und das IÖW zum Erfolg der Energiewende beitragen.
Ziel von BEWEGT ist es, die Forschungsvorhaben des Förderschwerpunkts „Energiewende und Gesellschaft“ zu vernetzen und ihre Sichtbarkeit und Wirkung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken, um damit zu einer schnelleren und gerechteren Energiewende beizutragen.
Aktuelle Nachrichten
Bleiben Sie informiert über aktuelle Forschungsergebnisse, bevorstehende Veranstaltungen und Erfolgsgeschichten aus der BEWEGT-Community.
Neue Skizze geplant? – Jetzt Neujustierung des Förderschwerpunkts Energiewende und Gesellschaft beachten
Der nächste Stichtag für die Einreichung von Skizzen zum Förderschwerpunkt Energiewende und Gesellschaft rückt ins Sichtfeld: Am 31. August 2026 können wieder neue Ideen für Forschungsprojekte eingereicht werden. Für die Förderung von neuen Projekten wurden kürzlich neue Themenschwerpunkte mit dem übergreifenden Fokus auf Akzeptanz und Kommunikation mit faktenbasierten Narrativen festgelegt. Alle Interessent:innen sind aufgerufen, die Neujustierung des Förderprogramms bei der Einreichung zu beachten.
MehrMehr als ein Kommunikationstool: Wie digitale Beteiligung die Energiewende voranbringen kann
Für das Gelingen der Energiewende ist eine aktive Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern, Stakeholdern und Kommunen unverzichtbar. Digitale Beteiligungsplattformen versprechen einen breiteren Zugang zu Planungsprozessen. In einer neuen Studie, erschienen in Renewable and Sustainable Energy Reviews, fordern Forscher allerdings einen grundlegenden Wandel in der Umsetzung der digitalen Partizipation. Statt als Sammelsurium einzelner Kommunikationstools sollte diese als ganzheitliche Beteiligungsinfrastruktur für den gesamten Planungsprozess verstanden werden.
MehrTeilnehmende für eine Online-Befragung gesucht: Gemeinsam die nachhaltige Energieversorgung gestalten
Das Forschungsprojekt „Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen“ (EBeRE) untersucht, was Personen dazu motiviert, sich an Solar- oder Windparks zu beteiligen. Die Professur Allgemeine Psychologie und Human Factors der TU Chemnitz sucht dazu Teilnehmende für eine Online-Befragung.
MehrProjekt im Schaufenster
Reduktion des Energieverbrauchs von Prosumern – Datenerfassung, -analyse und -visualisierung zur Unterstützung von Suffizienz bei Prosumer-Haushalten unter Berücksichtigung der Sektorkopplung
Nach Plänen der Bundesregierung soll bis 2030 der Stromverbrauch zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Im Vergleich zum Jahr 2008 soll der Primärenergieverbrauch um 30 Prozent sinken. Privaten Haushalten kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Denn immer mehr Haushalte konsumieren nicht nur Energie, sondern produzieren sie selbst – sie sind Prosumer.
Hierbei muss sichergestellt werden, dass Prosumer mit dem selbsterzeugten Strom sparsam umgehen, sich also suffizient verhalten. Dies ist bei immer komplexer werdenden ökonomischen und ökologischen Zielkonflikten und der vermeintlichen Unerschöpflichkeit erneuerbarer Energien jedoch nicht einfach.
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