BEWEGT –
Die Energiewende-Gesellschaft
Wissen verbinden, Zukunft gestalten –
Die Begleitforschung zum Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ im Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Das Energiesystem klimaneutral umzubauen, ist mehr als ein technisches Projekt – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe.
Wie wir Energie erzeugen, verteilen, speichern und verbrauchen oder einsparen – all dies verändert sich grundlegend. Jeder Haushalt, jedes Unternehmen, jede Kommune ist Teil dieses Wandels. Deshalb erfordert die Energiewende nicht nur technologische Innovationen und Klimaschutzinvestitionen in Anlagen und Infrastruktur, sondern sie braucht ebenso Akzeptanz, Teilhabe, Bezahlbarkeit, Resilienz und demokratische Gestaltung.
Wir alle sind die Energiewende-Gesellschaft.
Mit BEWEGT wollen das Fraunhofer ISI und das IÖW zum Erfolg der Energiewende beitragen.
Ziel von BEWEGT ist es, die Forschungsvorhaben des Förderschwerpunkts „Energiewende und Gesellschaft“ zu vernetzen und ihre Sichtbarkeit und Wirkung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken, um damit zu einer schnelleren und gerechteren Energiewende beizutragen.
Aktuelle Nachrichten
Bleiben Sie informiert über aktuelle Forschungsergebnisse, bevorstehende Veranstaltungen und Erfolgsgeschichten aus der BEWEGT-Community.
Kommunale Wärmeplanung: Wie gelingt die Wärmewende vor Ort?
Für Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohner:innen muss seit dem 30. Juni 2026 ein Wärmeplan vorliegen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) fördert in mehreren Förderlinien Projekte, die sich mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um die kommunale Wärmeplanung und Wärmewende befassen.
MehrKurzstudien zur kommunalen Wärmeplanung
Das Projekt „Wärmeplanung robust implementieren – W-rob“ der Universitäten Freiburg und Marburg, des NELA Next Economy Lab und weiterer Praxispartner*innen hat Analysen und Handlungsempfehlungen veröffentlicht, die Kommunen bei der Wärmewende unterstützen. Die Kurzstudien befassen sich unter anderem mit kommunalen Kapazitäten, der Kommunikation und Akzeptanz sowie der Nutzung industrieller Abwärme. Die Studien sind ab sofort kostenfrei im Internet abrufbar.
MehrInput gefragt: Konsultation für das nächste Energieforschungsprogramm
Die Bundesregierung hat die Erarbeitung eines neuen Energieforschungsprogramms begonnen, das in den Prozess zur Hightech Agenda Deutschland eingebunden sein wird. Hierbei ist die Expertise der Fachcommunity gefragt: Welche Schwerpunkte sollte die Energieforschung künftig setzen? Welche Themen fehlen bislang? Und was muss sich ändern, damit Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung kommen? Die Mitglieder der Forschungsnetzwerke Energie sind eingeladen, diese Fragen mitzugestalten. Forschende, Unternehmen, Kommunen, Verbände und weitere Akteure können ihre Perspektive über eine kurze Onlineumfrage einbringen. Wer darüber hinaus fachliche Hinweise geben möchte, kann eine schriftliche Stellungnahme einreichen.
MehrProjekt im Schaufenster
Bedürfnisorientierte integrierte Gesamtlösungen bei der Installation von EE-Großanlagen für eine gesellschaftlich gestaltete Transformation
Um die globale Klimakrise einzudämmen, ist ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien (EE) erforderlich, der neben dezentralen kleinen Anlagen auch den großflächigen Ausbau von Photovoltaik und Wind umfasst. Das Projekt BigTrans möchte hierfür in einer transdisziplinären Projektentwicklung mit Bürger:innenbeteiligung eine koordinierte sowie faire, transparente und empathische Kooperation zwischen Kommunen, Projektentwickler:innen und lokalen Akteur:innen ermöglichen.
An verschiedenen Standorten soll untersucht werden, welche technischen Gesamtlösungen im Umfeld von EE-Großprojekten nachhaltig in ländliche Regionen integriert werden können. Berücksichtigt werden dabei integrative technische Ansätze – etwa die Versorgung von E-Fahrzeugen, intelligente Wärmesysteme, neue sekundäre Energieträger, Mobilitätslösungen sowie versorgungssichere und resiliente Infrastrukturen – und wie diese in unterschiedlichen Ausführungen zusammenwirken.
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