Neues aus der Energiewende-Gesellschaft
Bürger:innen entwickeln Maßnahmen für die bundesweite Energieforschung
Projekt-News l 28. April 2026
Vom 22. bis 24. April 2026 fand im Frechener Rathaus der wissenschaftliche Bürgerrat „Gemeinsam Energien gestalten – Bürgerinnen und Bürger entwickeln Maßnahmen für die bundesweite Energieforschung“ statt. Hierfür berieten 45 zufällig ausgeloste Teilnehmende aus der Frechener Bürgerschaft stellvertretend für Strukturwandelregionen wie das Rheinische Revier zu verschiedenen Fragestellungen zum Thema Bürgerenergie. Unterstützt wurden sie hierbei durch verschiedene Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis, die über kurze Input-Vorträge Ihre Sicht auf Bürgerenergieprojekten aufzeigten und für Rückfragen zur Verfügung standen, sowie von weiteren Bürger:innen aus Frechen, die über das Bürgercafé wertvolle weitere Impulse einbrachten.
MehrEnergiewende unter Druck: Warum Gesellschaftsforschung jetzt besonders wichtig ist
Pressemitteilung l 19. März 2026
Mehr als die Hälfte des deutschen Stroms kommt inzwischen aus erneuerbaren Energien, Elektrofahrzeuge verbreiten sich zunehmend, ebenso wie klimafreundliche Heizsysteme. Doch in dieser Beschleunigungsphase der Energiewende treten neue Hürden auf und politische, wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Herausforderungen drohen die Dynamik zu bremsen. Was Forschende jetzt empfehlen, zeigt ein neues BEWEGT-Impulspapier.
MehrDie Energiewende als Gesellschaftsaufgabe: Projekt BEWEGT will Forschung sichtbarer machen
Pressemitteilung l 28. Januar 2026
Jetzt live: Auf der Plattform www.energiewende-gesellschaft.de finden sich Forschungsprojekte, Expert:innen, Publikationen und mehr aus der gesellschaftsbezogenen Energiewendeforschung. Ziel der Webseite ist, die Sichtbarkeit der Energiewendeforschung in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft zu erhöhen. Die Institute Fraunhofer ISI und IÖW vernetzen in der wissenschaftlichen Begleitforschung BEWEGT zahlreiche Forschungsvorhaben aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
MehrEnergiewende mit den Menschen planen: Neuer Atlas „Energiekulturen“ erschienen
Projekt-News l 26. Januar 2026
Wer die Energiewende gestalten will, muss sie mit den Menschen planen – insbesondere dort, wo Wind- oder Solarprojekte auf Ablehnung stoßen. Die Erfahrung von Widerständen ist nach wie vor häufig: Trotz der Dringlichkeit verzögert sich der Ausbau der Erneuerbaren, weil an den geplanten Standorten die Vorbehalte zunehmen. Wie Menschen vor Ort die Energiewende erleben, gestalten und weiterdenken, zeigt „Energiekulturen – Atlas regionaler Energiewenden“ vom Projekt PlanTieFEn: Der Atlas gibt von regionaler Identität über die jeweilige Kultur- und Energiegeschichte bis hin zu Zukunftsvisionen einen Einblick in drei exemplarische Modellregionen in Deutschland – den Hochschwarzwald (Oberrhein), die Region Dortmund-Unna (Ruhrgebiet) und die Region Greifswald (Vorpommern).
MehrOrientierungshilfe für die Praxis: Leitfäden zur Umsetzung kommunaler Wärmepläne
Projekt-News l 10. Januar 2026
In drei Leitfäden gibt das Projekt KoWaP-Pro praktische Orientierungshilfen und rechtliche Praxishinweise, mit welchen Prozessschritten und welchem Vorgehen die im Wärmeplan festgelegten Ziele und Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden können. Die Leitfäden richten sich mit jeweils spezifischen Informationen und Hinweisen an Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürger:innen. Dabei werden Best-Practice-Beispiele sowie ausgewählte rechtliche Themen in mehreren Fokus-Kapiteln hervorgehoben. Die Leitfäden haben die Stiftung Umweltenergierecht, Adelphi Research und Prof. Dr. Jürgen Knies (Hochschule Bremen) gemeinsam erarbeitet.
MehrVier Steckbriefe erschienen: Warum Energiewendeprojekte scheitern und wie sie Erfolg haben können
Projekt-News l 19. Dezember 2025
Warum scheitern Energiewendeprojekte und wie können sie erfolgreich umgesetzt werden? Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich das Projekt „Scheitern als Chance für die Energiewende“ (SCHACH) auseinander. In vier zweiseitigen Steckbriefen werden die im Projekt durchgeführten Fallstudien in den Gemeinden Sinzig, Sydower Fließ, Üchtelhausen und Puchheim beleuchtet.
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