Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.

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14 Einträge
Projekt

Erfolgreiche Energiewende-Kooperationen horizontal skalieren

Oktober 2024 - September 2027

Während Vorreiter wie 100%-EE-Regionen und Masterplan-Kommunen zeigen, dass eine ambitionierte lokale Energiewende möglich ist, stoßen viele Neueinsteiger auf erhebliche Hemmnisse: Knappe personelle und finanzielle Ressourcen, unklare Zuständigkeiten, Akzeptanzprobleme und Interessenskonflikte sowie soziale Dilemmata prägen den Alltag kommunaler Energiewendeprojekte.

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Projekt

Dekarbonisierung für eine resiliente Wirtschaft beschleunigen

September 2024 - August 2027

Die Dekarbonisierung der Wirtschaft als zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität verläuft trotz technischer Innovationen und klarer Ziele oft langsamer als erhofft. Es zeigt sich, dass technologische Lösungen allein nicht genügen. Häufig bremsen nichttechnische Hemmnisse wie fehlendes Vertrauen, Akzeptanzprobleme oder organisatorische Unsicherheiten die Transformation.  Dekarbonisierung bedeutet, CO₂-Emissionen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden – etwa durch erneuerbare Energien, höhere Energieeffizienz und klimafreundliche Produktionsprozesse. Für Unternehmen heißt das: Strukturen, Technologien und Arbeitsweisen müssen grundlegend erneuert werden.

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Projekt

Entwicklung und Erprobung einer interaktiven Webanwendung zur Standortsuche von PV- und Windenergieanlagen für lokale Beteiligungs-und Entscheidungsprozesse

September 2024 - Februar 2027

Bei der Errichtung neuer Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (EE) wie Wind- und Photovoltaikanlagen sind die Standorte besonders relevant: Sie bestimmen maßgeblich den Energieertrag, die Wirtschaftlichkeit und die technische Umsetzbarkeit. Zugleich beeinflussen sie Umweltwirkungen, Genehmigungsfähigkeit, Netzintegration und die Akzeptanz vor Ort und sind damit entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Projekts. Ziel des Projekts „EE-Standortfinder“ ist es, eine interaktive Webanwendung bereitzustellen, die über die Eigenschaften von potenziellen Anlagenstandorten informiert.

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Projekt

Kommunale Wärmewende als soziotechnisches System: verständlich visionieren, fundiert analysieren, erfolgreich kommunizieren und motivieren

Juli 2024 - Juni 2027

Das Projekt KOMM-WÄRME adressiert sozio-technische Aspekte der kommunalen Wärmewende, indem es eine wissenschaftliche Analyse mit konkretem Praxiswissen aus Kommunen verknüpft. Der Lösungsweg beinhaltet drei zentrale Elemente: Kommunale Wärmewende visionieren, Instrumente analysieren und Schlüsselakteur:innen befähigen.

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Projekt

Datenbasierte Informationssysteme für kommunale Akteur:innen zur Abschätzung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Energiewende und Strukturwandel

Oktober 2023 - September 2026

Damit die Energiewende gelingt, muss das Energiesystem tiefgreifend umgebaut werden. Den Erfolg bestimmen vor allem lokale Akteur:innen, private Haushalte, Unternehmen und kommunale Entscheidungsträger:innen, deren Entscheidungen zu Sanierung, Heizung oder eigener Stromerzeugung die Transformation maßgeblich prägen.  Das Projekt Info-EW entwickelt in enger Zusammenarbeit mit kommunalen Stakeholder:innen ein praxisorientiertes, interaktives Online-Tool, das Entscheidungsträger:innen bei der Umsetzung der Energie- und Wärmewende unterstützt. 

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Projekt

Individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen

April 2023 - März 2026

Ziel des Vorhabens EnerVI ist es, eine Webanwendung zu entwickeln, mit der individuelle Folgen der Energiewende sichtbar gemacht werden können. Hierfür setzt das Projekt einen Citizen-Science-Prozess in zwei Modellregionen um: in der Stadt Berlin und in der Ortsgemeinde Neuerkirch im Hunsrück (Rheinland-Pfalz). Durch die Visualisierung sollen die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger zu nachhaltigem Verhalten angeregt werden. Die Modellregionen unterscheiden sich deutlich in den soziokulturellen Lebensbedingungen und den energiewirtschaftlichen Voraussetzungen. Damit bilden sie eine große Spannweite der in Deutschland vorhandenen gesellschaftlichen und energetischen Milieus ab.

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Projekt
Forschungseinrichtung