Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.

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Projekt

Narrative und Dialogformate der Energiewende im Gebäudebestand der Bodenseeregion

Januar 2026 - August 2028

Die Energiewende im Gebäudebestand wird durch vielfältige Hemmnisse und Vorbehalte bei unterschiedlichen Akteursgruppen verzögert. Das Projekt NEW erhebt und erprobt mit sozialwissenschaftlichen Methoden, welche narrativen Rahmungen, Argumentationen und Begründungen die Energiewende im Gebäudebereich befördern bzw. ihr entgegenstehen und welche Rolle innovative Dialogformate bei deren Kommunikation spielen können. Dabei konzentriert es sich auf diejenigen Bevölkerungsgruppen, die dem Wandel gegenüber tendenziell skeptisch eingestellt sind. 

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Projekt

Wärmeplanung robust implementieren

September 2024 - August 2027

Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Städten und Gemeinden kommt bei dieser Aufgabe derzeit eine wichtige Schlüsselrolle zu: Sie müssen den Umbau der Wärmeversorgung koordinieren und so Planungssicherheit für alle Akteure schaffen. 

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Projekt

ReEnAct – Regionale Energiewende aktiv gestalten

Dezember 2023 - November 2026

Das Projekt ReEnAct beschäftigt sich mit der Umsetzung der Energiewende in ländlichen Regionen, exemplarisch in den Gemeinden des Amtsbereichs Peenetal/Loitz in Mecklenburg-Vorpommern. Häufig fehlt es lokalen Akteuren an Wissen zu erneuerbaren Energien, Klimaschutzmaßnahmen und den sozioökonomischen Auswirkungen von Transformationsprozessen.  Ziel von ReEnAct ist es, ein partizipatives Rahmenkonzept zu schaffen, das Bürger:innen, Behörden und Stakeholder aktiv in die Planung und Umsetzung von Energiewende- und Klimaschutzmaßnahmen einbindet. Besonderes Augenmerk liegt auf gesellschaftlicher Akzeptanz und der Veränderung des Landschaftsbildes, insbesondere im Hinblick auf Moore. 

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Projekt

Gebäudeenergiewende – im Dialog mit der Gesellschaft

Oktober 2023 - Dezember 2025

Das Projekt building-dialogue verfolgt das Ziel, Gebäudeeigentümer:innen bei Entscheidungen zur energetischen Sanierung besser zu unterstützen. Denn viele Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften haben Schwierigkeiten, komplexe Informationen rund um Sanierungen zu überblicken und technische, rechtliche oder finanzielle Fragen einzuordnen.  Multiplikator:innen wie Energieagenturen benötigen daher geeignete Formate, um diese heterogene Zielgruppe passend anzusprechen. Im Projekt entstehen dafür neue Dialogformate sowie die Building Dialogue Web-App. Dieser digitale Wegweiser bietet eine Schritt-für-Schritt-Orientierung und bündelt zentrale Informationen zu Modernisierung, Heizungswechsel, Förderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

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Projekt

Individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen

April 2023 - März 2026

Ziel des Vorhabens EnerVI ist es, eine Webanwendung zu entwickeln, mit der individuelle Folgen der Energiewende sichtbar gemacht werden können. Hierfür setzt das Projekt einen Citizen-Science-Prozess in zwei Modellregionen um: in der Stadt Berlin und in der Ortsgemeinde Neuerkirch im Hunsrück (Rheinland-Pfalz). Durch die Visualisierung sollen die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger zu nachhaltigem Verhalten angeregt werden. Die Modellregionen unterscheiden sich deutlich in den soziokulturellen Lebensbedingungen und den energiewirtschaftlichen Voraussetzungen. Damit bilden sie eine große Spannweite der in Deutschland vorhandenen gesellschaftlichen und energetischen Milieus ab.

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Projekt

Zielgruppendifferenzierende Narrative, Kommunikationsstrategien und Formate für eine schnellere Umsetzung der Energiewende

März 2023 - Februar 2026

Das Verbundprojekt ZidiNaKo entwickelt neue Narrative und Visualisierungen für die Energie- und Wärmewende, um mehr Haushalte zur Beteiligung zu motivieren. Ziel ist es, Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure mit zielgruppengerechten Kommunikationsbausteinen zu unterstützen. Neben technischen und investiven Maßnahmen werden auch Potenziale durch Verhaltensänderungen (Suffizienz) betrachtet, um Treibhausgasemissionen im Alltag zu senken.  Das Projekt geht davon aus, dass nicht Informationsmangel, sondern fehlende alltagsnahe und affektbasierte Narrative die Umsetzung der Energiewende hemmen. Partner sind die Verbraucherzentrale NRW und die Handwerkskammer Düsseldorf. 

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Projekt
Forschungseinrichtung
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