Alwina Kaiser
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Umweltingenieurwesen; Bauingenieurwesen; Quartierskonzepte; Multikriterielle Analyse
Meine Vision: Wärmeplanung wird nachvollziehbar und dialogorientiert. Ich entwickle Tools, die technische Analysen mit Stakeholder-Präferenzen verbinden, damit tragfähige, sozial akzeptierte Lösungen schneller umgesetzt werden.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Wärmewende
Alwina Kaiser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemanalyse. In der aktuellen Tätigkeit entwickelt sie Entscheidungsunterstützungssysteme für die kommunale und quartiersbezogene Wärmeplanung und verknüpft Energiesystemanalyse mit partizipativen Formaten, um Wärmeversorgungsoptionen nachvollziehbar zu bewerten und eine transparente Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Die Forschungsinteressen liegen in der Multi-Kriterien-Entscheidungsanalyse (MCDA/MADM), der Bewertung von Wärmeversorgungssystemen (z. B. Wärmenetze, erneuerbare Wärmequellen) anhand technischer, wirtschaftlicher sowie umwelt- und sozialverträglichen Kriterien und in der Konzeption interaktiver Datenvisualisierung.
Akademisch kommt Alwina Kaiser aus dem Umwelt- und Bauingenieurwesen und verfolgt eine Promotion zum Dr.-Ing. an der Schnittstelle von Technik, Gesellschaft und Digitalisierung. Praktische Erfahrung sammelte sie zuvor als Werkstudentin in einem Ingenieurbüro für TGA. Im Rahmen der kommunalen Initiative ALTBAUNEU hielt sie öffentliche Abendvorträge zur Wärmewende im Altbau mit Fokus auf Wirtschaftlichkeit. Neben der Forschung ist sie als Beauftragte für Chancengleichheit am Fraunhofer IEE tätig.
Projekt
WAERMER
Waermewende im urbanen Gebäudebestand mit Hilfe interaktiver Entscheidungsraumanalyse
- Mission Wärme
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Wärmewende
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Verwaltung
- Wirtschaft
Um die deutschen Klimaziele für 2030 im Wohngebäudesektor zu erreichen, muss neben der stärkeren Anreizung energetischer Sanierung insbesondere der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmebereitstellung signifikant erhöht werden. Energiesystemanalysen zeigen, dass dies vornehmlich durch den Umstieg auf Wärmepumpen und durch einen Ausbau der thermischen Netze auf Basis erneuerbarer Energien erreicht werden kann. Für die Transformation sind deutliche Investitionen seitens der Eigentümer im Gebäudebestand nötig, die mit den kommunalen Energiesystemen abgestimmt sein müssen.
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Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE)
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alwina.kaiser(at)iee.fraunhofer.de