Dr. Sascha Holzhauer
Projektleiter | Diplom in Angewandter Systemwissenschaft; Agentenbasierte Modellierung; Systemanalyse
Dialogprozesse helfen, ein gemeinsames Verständnis der komplexen Wärmewende zu erlangen. Ich bin überzeugt, dass Bürger:innen so getroffene Entscheidungen eher mittragen und durch ihre Investitionen unterstützen. Visualisierungs- und Simulationstools helfen, dynamische Entwicklungen erfahrbar zu machen.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Wärmewende
Sascha Holzhauer beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der dynamischen Untersuchung privater Investitionsentscheidungen im Energiesektor. Insbesondere sind koordinierte und zielgerichtete Investitionsentscheidungen privater Gebäudebesitzer:innen nötig, um die Energiewende voranzubringen. Sascha Holzhauer wendet die Methoden der agentenbasierten Modellierung sowie der Netzwerkanalyse an, um Einflussfaktoren auf diese Entscheidungen im Zusammenspiel mit Veränderungen der Infrastruktur zu untersuchen.
Er hat dabei sowohl die Dynamiken auf Quartiersebene im Blick als auch Einflüsse des regulatorischen Rahmens auf nationale Entwicklungen. Eine besondere Herausforderung stellt die Modellierung verknüpfter Investitionsentscheidungen dar, die im Energiesektor mit Wärmeversorgung, Gebäudesanierung, Aufdach-PV, Elektroauto und Wallbox gegeben sind und durch die gemeinsame Inanspruchnahme von Ressourcen (sowohl finanziell als auch den Planungs- und Umsetzungsaufwand betreffend) zusammenhängen.
Projekt
WAERMER
Waermewende im urbanen Gebäudebestand mit Hilfe interaktiver Entscheidungsraumanalyse
- Mission Wärme
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Wärmewende
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Verwaltung
- Wirtschaft
Um die deutschen Klimaziele für 2030 im Wohngebäudesektor zu erreichen, muss neben der stärkeren Anreizung energetischer Sanierung insbesondere der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmebereitstellung signifikant erhöht werden. Energiesystemanalysen zeigen, dass dies vornehmlich durch den Umstieg auf Wärmepumpen und durch einen Ausbau der thermischen Netze auf Basis erneuerbarer Energien erreicht werden kann. Für die Transformation sind deutliche Investitionen seitens der Eigentümer im Gebäudebestand nötig, die mit den kommunalen Energiesystemen abgestimmt sein müssen.
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