Jan Hildebrand
Leiter Arbeitsfeld Umweltpsychologie | Dipl.-Psychologe, Umweltpsychologie
Für viele Menschen ist die Energiewende etwas, das einfach „passiert“ oder von anderen entschieden wird. Daher ist sie oft mit einem Ungerechtigkeitserleben verbunden. In unseren partizipativen Projekten möchten wir die Selbstwirksamkeit von Akteuren stärken und als gerecht empfundene Lösungen entwickeln.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Bürgerenergie
- Demokratie & Partizipation
- Kommunikation & Narrative
Jan Hildebrand ist Psychologe und seit 2016 Leiter des Arbeitsfeldes Umweltpsychologie am Institut für Zukunftsenergie- und Stoffstromsysteme (IZES) in Saarbrücken. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Akzeptanz von Energieinfrastrukturen – Erneuerbare Energien, Netzausbau und Wasserstoff. Außerdem untersucht er Beteiligungsprozesse und deren psychologische Dimensionen, insbesondere Vertrauen und Gerechtigkeit.
Neben den Projekten im BMWE-Förderschwerpunkt Energiewende und Gesellschaft wie EnAqua-Dialog forscht er aktuell zur gesellschaftlichen Akzeptanz von H2/PtX-Technologien im Rahmen der BMFTR-Projekte Kopernikus P2X und TransHyDE-Sys.
Projekte
Modell EEGe
Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften als Promotoren der Energiewende unter ökologischer, wirtschaftlicher und sozialgemeinschaftlicher Perspektive - Modell zur Umsetzung von EEGe
Erneuerbare Energie-Gemeinschaften (EEGe) wurden mit der europäischen Richtlinie (EU) 2018/2001 zur Förderung erneuerbarer Energien eingeführt. Das Projekt ModellEEFe untersucht die Gründung von EEGe, deren Auswirkungen auf ein lokales Verteilnetz innerhalb der Kreisstadt Saarlouis und eine mögliche Entwicklung in der Zukunft.
MehrEnAqua-Dialog
Konzeption und Durchführung eines adaptiven Dialogprozesses für Umsetzungsvorhaben am Beispiel regionaler Wasserstoff-Hubs
- Mission Wasserstoff
- Akzeptanz & Teilhabe
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Medien
- Politik
- Verwaltung
- Wirtschaft
- Wissenschaft
Die Energiewende wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von dem überwiegenden Teil der Bevölkerung positiv wahrgenommen. Doch gleichzeitig gibt es innerhalb dieses Transformationsprozesses Konflikte – manche direkt sichtbar, andere eher latent, aber für das Gelingen der Energiewende nicht minder von Bedeutung. Etwa werden Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser bei der Planung von Wasserstoff-Hubs bisher nicht als systemische Herausforderung erkannt.
Diesem Nexus Energie-Wasser als beispielhaften Nutzungskonflikt geht das Projekt EnAqua-Dialog nach. Denn vor dem Hintergrund…
MehrKontakt
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Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES)
66115 Saarbrücken -
+49 681 844 972 29
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hildebrand(at)izes.de