Prof. Dr. Jürgen Knies

Professur für Infrastrukturplanung umwelt- und energietechnischer Anlagen | Wärmeplanung/Infrastrukturplanung; Geographische Informationssysteme; Landschaftsökologie

Die Energiewende kommt in den Städten an und wird zu einer umfangreichen Umgestaltung des Raumes führen. Daher sind nicht nur technisch getriebene Lösungen gefragt – mithilfe echter Teilhabe können Lösungen zielgruppenspezifisch und somit tragfähiger gestaltet werden. 

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KoWaP-Pro

Instrumente zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung – Integrierte Entwicklung ordnungsrechtlicher, prozess- und maßnahmenbezogener Lösungsansätze für die kommunale Wärmewende

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Mit Blick auf das Ziel einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung des Gebäudebestands rückt die kommunale Wärmeplanung aufgrund der vielfältigen Planungsbedarfe und dringenden Handlungserfordernisse auch in Deutschland in den Mittelpunkt der Debatte. Innovative Lösungen für eine dekarbonisierte Wärmeversorgung werfen dabei nicht nur technische Fragen auf, sondern betreffen in erheblichem Maße auch die organisatorische Ausgestaltung und rechtliche Umsetzung. 

Vor dem Hintergrund der zeitlichen Erfordernisse des Klimaschutzes und nicht zuletzt der Entscheidung des…

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Leitfaden

Leitfaden zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung für Energieversorgungsunternehmen

Der Leitfaden richtet sich zielgruppenspezifisch an Energieversorgungsunternehmen und gibt praktische Orientierungshilfen sowie rechtliche Praxishinweise, mit welchen Prozessschritten und mit welchem Vorgehen die im Wärmeplan festgelegten Ziele und Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden können. Dabei werden auch Best Practice Beispiele und ausgewählte rechtliche Themen in mehreren Fokus-Kapiteln hervorgehoben.

Dies ist einer von drei akteursspezifischen Leitfäden für Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürger:innen, die die Wärmewende gemeinschaftlich gestalten.

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Leitfaden

Leitfaden zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung für Kommunen

Der Leitfaden richtet sich zielgruppenspezifisch an Kommunen und gibt praktische Orientierungshilfen sowie rechtliche Praxishinweise, mit welchen Prozessschritten und mit welchem Vorgehen die im Wärmeplan festgelegten Ziele und Maßnahmen in die Realität umgesetzt werden können. Dabei werden auch Best Practice Beispiele und ausgewählte rechtliche Themen in mehreren Fokus-Kapiteln hervorgehoben.

Dies ist einer von drei akteursspezifischen Leitfäden für Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürger:innen, die die Wärmewende gemeinschaftlich gestalten.

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Forschungsbericht

Mind the Gap: Kalte Nahwärme als Möglichkeit zur finanziellen Teilhabe an der Wärmewende

Die aktuelle Praxis in der kommunalen Wärmeplanung steht unter großem Zeitdruck. Meist erfolgt die Diskussion entlang der Linie zwischen Fernwärmegebiet und Wärmepumpengebiet. Dabei werden die technischen und auch gesellschaftlichen Möglichkeiten der Kalten Nahwärme übersehen. Für die Akzeptanz und Umsetzung der Planungen auf strategischer Ebene ist nicht nur eine Beteiligung der Bürger:innen im Sinne des Wärmeplanungsgesetzes erforderlich.

Kommunen können eine entscheidende Rolle einnehmen, um Wege für eine finanzielle Teilhabe von Bürger:innen zu ermöglichen, die sich in Form von Erneuerbarer-Energien-Gemeinschaften (EE-Gemeinschaften) organisieren und ein Kaltes Nahwärmenetz für ihre Quartiere umsetzen. Dieser Bottom-up-Ansatz kann zu einer Beschleunigung der Umsetzung der Wärmewende führen. Hierzu sind allerdings noch einige rechtliche und organisatorische Fragen zu klären. Es werden drei Möglichkeiten skizziert, wie Kommunen EE-Gemeinschaften aktiv unterstützen können.

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