Prof. Dr. Paul Lehmann
Professor für Wassermanagement und Klimaanpassung am Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement | Ökonom; Diplom in Betriebswirtschaftslehre, Promotion in Umweltökonomik
Damit der Ausbau von Wind- und Solarparks vor Ort akzeptiert wird, müssen Menschen auch ökonomische Vorteile davon haben. Dabei kommt es darauf an, dass finanzielle Beteiligung auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten wird.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Soziale Gerechtigkeit
Paul Lehmann ist Professor für Wassermanagement und Klimaanpassung am Institut für Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universität Leipzig. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig promovierte er in Umweltökonomik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Anschließend war er viele Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ.
Von 2018 bis 2024 war er Juniorprofessur für Umwelt- und Energieökonomik an der Universität Leipzig in Kooperation mit dem UFZ. Während dieser Zeit leitete er die im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung des Bundesforschungsministeriums geförderte Nachwuchsgruppe „Nachhaltiger Ausbau erneuerbarer Energien mit multiplen Umweltwirkungen (MultiplEE)“.
Forschungsaufenthalte führten ihn zu Resources for the Future (RFF) nach Washington (DC) sowie an die Universitäten Oxford und Exeter in Großbritannien. In seiner Forschung befasst er sich mit der Analyse von sozial-ökologischen Zielkonflikten bei Nachhaltigkeitstransformationen sowie der Bewertung von politischen Instrumenten in den Bereichen der Klima-, Energie- und Wasserpolitik.
Projekt
KomFi
Potenziale kommunaler finanzieller Beteiligung beim Ausbau Erneuerbarer Energien
- Mission Energiesystem
- Akzeptanz & Teilhabe
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Soziale Gerechtigkeit
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Medien
- Politik
- Verwaltung
- Wirtschaft
- Wissenschaft
Seit 2021 erlaubt es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (§ 6) Betreibern, Kommunen freiwillig mit 0,2 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde zu beteiligen. Einige Bundesländer haben verpflichtende Regelungen eingeführt oder arbeiten daran. Dennoch fehlt eine umfassende Bewertung, wie diese Einnahmen tatsächlich genutzt werden und welchen Einfluss sie auf Akzeptanz und Umsetzungsgeschwindigkeit haben. Hier setzt das bundesweite Forschungsprojekt KomFi an: Es untersucht, wie finanzielle Beteiligungsmodelle von Kommunen den Ausbau von Wind- und Solarenergie beeinflussen.
MehrKontakt
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Universität Leipzig
04109 Leipzig -
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
04318 Leipzig -
+49 341 973 3614
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lehmann(at)wifa.uni-leipzig.de