EBeRE

Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen

  • Akzeptanz & Teilhabe
  • Bürgerenergie
  • Demokratie & Partizipation
  • Infrastruktur & Flächennutzung
  • Soziale Gerechtigkeit
  • Verhalten & Suffizienz
  • Mission Strom
  • Bürger:innen & Zivilgesellschaft
  • Kommunen
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft

Die Energiewende benötigt erhebliche Investitionen, sowohl für den Zubau von regenerativen Erzeugungsanlagen als auch für die Nutzbarmachung der fluktuierenden, erneuerbaren Energien. Die Erreichung beider Ziele wird erheblich erleichtert, wenn Bürgerinnen und Bürger als aktive Beteiligte eingebunden sind – sowohl durch eine höhere Akzeptanz des Anlagenbaus als auch durch eine an die Energieverfügbarkeit angepasste Verbrauchsweise. 

Um Anreize zu schaffen, bei wachsender Fluktuation der Energieerzeugung auch den Speicherbedarf durch Lastverschiebung zu reduzieren, bietet das Vorhaben im Landkreis Ebersberg in Oberbayern eine „Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen“ (EBeRE) in Form einer sogenannten Energierendite an. 

Methoden und Vorgehen

Die Energierendite kommt zum Tragen, wenn die Beteiligten Strom erzeugungssynchron verbrauchen oder nicht genutzte Energieerzeugung vermarktet wird. Die Energierendite kann erhöht werden, wenn die Beteiligten auf spezielle Anforderungen des Versorgers reagieren. 

Das Projekt EBeRE untersucht, inwiefern diese „Vergütung“ zu einer zeitlichen Anpassung des Verbrauchsverhaltens bei den Beteiligten führt und welche Key Performance Indicators (KPIs) sowie Honorierungsmodelle sich für welche Ziel- bzw. Bevölkerungsgruppen eignen. Dabei besteht die ausdrückliche Zielsetzung stets darin, dass sich alle Bürger:innen unabhängig von Immobilienbesitz oder Wohnlage gleichberechtigt am Ertrag von regenerativen Erzeugungsanlagen beteiligen können. 

Erwartete Wirkung und Ergebnisse

Neben der sozioökonomischen Innovation durch die Bewusstseinsbildung der beteiligten Bürger:innen für die Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie entwickelt das Forschungsvorhaben Soft- und Hardware-Komponenten bzw. -Tools, die für die Umsetzung am Markt verwertet werden können. 

Zudem generiert das Projekt einen Mehrwert aus seiner kommunalen Übertragbar- und damit Skalierbarkeit des Finanzierungsmodells. Die Verbundpartner planen nach Projektende weitere Versorger und Energieagenturen beim Transfer in eigene Projekte und Produkte zu unterstützen.

Zu allen Projekten arrow
Laufzeit

April 2025 – März 2028

Projektleitung
Projektpartner
  • address B.A.U.M. Consult
    81371 München
  • address Hochschule München
    80335 München
  • address MINcom Smart Solutions
    82041 Oberhaching
  • address Technische Universität Chemnitz
    09111 Chemnitz

Susen Döbelt

address Technische Universität Chemnitz, Institut für Psychologie
09111 Chemnitz
Zum Profilarrow