Viele Vorhaben der Energiewende stoßen auf Widerstand, da sie oft komplex und für die Bürger:innen vor Ort schwer nachvollziehbar sind. Wie kann die Energiewende transparenter und bürgernäher werden? Um den Austausch zwischen Bürger:innen und Entscheidungsträger:innen zu verbessern, hat das Projekt ENVIKO neue digitale Technologien eingesetzt.
Partizipative Energiewende-Visualisierung und Kommunikation
- Akzeptanz & Teilhabe
- Bürgerenergie
- Demokratie & Partizipation
- Digitalisierung & KI
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Soziale Gerechtigkeit
- Mission Energiesystem
- Mission Strom
- Mission Transfer
- Mission Wärme
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Medien
- Politik
- Verwaltung
- Wirtschaft
- Wissenschaft
Methoden, Vorgehen und Ziele
ENVIKO hat eine innovative und kreative 3D-Visualisierung als interaktives, partizipatives Tool realisiert: Windpark- und andere Projekte lassen sich in realitätsnahen Landschaften erkunden, begleitet von geprüften Kennzahlen wie CO₂-Bilanz und Energieertrag. So werden Planungen verständlicher und vor Ort greifbar. Ergänzend integriert das Tool Dialogfunktionen für Fragen, Feedback und Abstimmungen, deren Ergebnisse in die Auswertung zurückflossen. Ziel war es, die Energiewende schneller und zugleich inklusiver zu gestalten.
Leitfragen waren:
- Welche Rolle spielen digitale Technologien in der Bürger:innenbeteiligung?
- Wie lassen sich Interessen von Bürger:innen und Stakeholdern besser integrieren?
- Wie können Vorhaben klarer kommuniziert und Rückmeldungen effizient verarbeitet werden?
ENVIKO bot Bürger:innen so die Möglichkeit, die Energiewende aktiv mitzugestalten und ihre Stimme einzubringen. Das Ziel: Eine Energiewende schaffen, die alle mitnimmt.
Erwartete Ergebnisse und Wirkung:
Das im Projekt entwickelte Tool ermöglicht eine neue Art der Beteiligung: Interaktive 3D-Ansichten, geprüfte Infos und direkte Feedback-Kanäle. So wird Beteiligung einfach, transparent und wirksam – für alle, vor Ort und online.
Die Ergebnisse münden aktuell in Leitlinien und einsatzfähige Funktionen für Kommunen, Vorhabenträger und Öffentlichkeit, die im Laufe des Jahres 2026 veröffentlicht werden.
Laufzeit
Januar 2023 – Dezember 2025
Projektleitung
- Dr. Jörg Radtke
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RIFS Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit | am GFZ
14467 Potsdam +49 331 626 422 426
joerg.radtke(at)rifs-potsdam.de
Projektpartner
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Johannes Gutenberg Universität Mainz (JGU)
55122 Mainz -
Universität Siegen
57076 Siegen -
Landplan OS
49078 Osnabrück
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