Vorgehen und Methoden
Die Open-Source Hardware-Bewegung macht Baupläne von technischen Komponenten, Produkten und Systemen öffentlich zugänglich. Damit soll Technologie einerseits transparenter und zugänglicher werden und andererseits eine bedarfsadäquate Technologie-Entwicklung „von unten“ gefördert werden.
Obwohl es bereits zahlreiche Beispiele für Open-Source-Hardware im Bereich der Energieversorgung gibt, fehlen bisher eine systematische, interdisziplinäre Erforschung der Potenziale für die Energiewende sowie transdisziplinär entwickelte Strategien zur Verbreitung nachhaltiger Konzepte.
Erwartete Wirkungen und Ergebnisse
Das Projekt bewertet Open-Source-Hardware-Lösungen für die dezentrale Energieversorgung, sowohl aus sozio-technischer Sicht als auch in Bezug auf ihr Potenzial für eine gerechte Energiewende. Dabei untersucht das Projektteam, wie diese Lösungen weiterentwickelt werden können und welche Wirkungen sie in der praktischen Anwendung zur Energieversorgung im Alltag erzielen.
Auch möchte das Projekt aufzeigen, wie sich Open-Source-Hardware-Lösungen besser verbreiten und skalieren lassen und prüft hierzu, inwieweit diese Technologien so vorbereitet werden können, dass sie weitgehend ohne technische Vorkenntnisse nutzbar sind, und welche Systeme lediglich mit fachlicher Unterstützung aufgebaut werden können.