PODEST

Potentiale von Open Source Hardware für dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien in der sozialökologischen Transformation

  • Akzeptanz & Teilhabe
  • Bürgerenergie
  • Mission Energiesystem
  • Mission Strom
  • Mission Transfer
  • Bürger:innen & Zivilgesellschaft

Die Energiewende kann nicht allein mit technischen und unternehmerischen Innovationen gelingen. Sie bedarf einer breiten Teilhabe der Bevölkerung, um die Menschen zu befähigen, Technologien kompetent im Sinne ihrer Bedürfnisse zu nutzen und anzueignen. 

Wenig erforscht ist die Rolle von technischen Kompetenzen, von Offenheit und von der Qualität der Mensch-Technik-Beziehungen für die soziale Nachhaltigkeit von Technologien der Energiewende. Dieser Frage widmet sich das Vorhaben PODEST mit dem Fokus auf Open-Source-Hardware. 

Vorgehen und Methoden

Die Open-Source Hardware-Bewegung macht Baupläne von technischen Komponenten, Produkten und Systemen öffentlich zugänglich. Damit soll Technologie einerseits transparenter und zugänglicher werden und andererseits eine bedarfsadäquate Technologie-Entwicklung „von unten“ gefördert werden. 

Obwohl es bereits zahlreiche Beispiele für Open-Source-Hardware im Bereich der Energieversorgung gibt, fehlen bisher eine systematische, interdisziplinäre Erforschung der Potenziale für die Energiewende sowie transdisziplinär entwickelte Strategien zur Verbreitung nachhaltiger Konzepte. 

Erwartete Wirkungen und Ergebnisse

Das Projekt bewertet Open-Source-Hardware-Lösungen für die dezentrale Energieversorgung, sowohl aus sozio-technischer Sicht als auch in Bezug auf ihr Potenzial für eine gerechte Energiewende. Dabei untersucht das Projektteam, wie diese Lösungen weiterentwickelt werden können und welche Wirkungen sie in der praktischen Anwendung zur Energieversorgung im Alltag erzielen.

Auch möchte das Projekt aufzeigen, wie sich Open-Source-Hardware-Lösungen besser verbreiten und skalieren lassen und prüft hierzu, inwieweit diese Technologien so vorbereitet werden können, dass sie weitgehend ohne technische Vorkenntnisse nutzbar sind, und welche Systeme lediglich mit fachlicher Unterstützung aufgebaut werden können.

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Laufzeit

September 2025 – August 2028

Projektleitung
Projektpartner
  • address Brandenburgische Technische Hochschule Cottbus-Senftenberg
    03046 Cottbus
  • address Open Knowledge Foundation Deutschland
    10179 Berlin
Mehr Informationen

Prof. Dr. Julia Kowal

address Technische Universität Berlin
10587 Berlin
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Dr. Christian Navid Nayeri

address Technische Universität Berlin
10587 Berlin
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