Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.

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Projekt

Bedürfnisorientierte integrierte Gesamtlösungen bei der Installation von EE-Großanlagen für eine gesellschaftlich gestaltete Transformation

April 2023 - März 2026

Um die globale Klimakrise einzudämmen, ist ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien (EE) erforderlich, der neben dezentralen kleinen Anlagen auch den großflächigen Ausbau von Photovoltaik und Wind umfasst. Das Projekt BigTrans möchte hierfür in einer transdisziplinären Projektentwicklung mit Bürger:innenbeteiligung eine koordinierte sowie faire, transparente und empathische Kooperation zwischen Kommunen, Projektentwickler:innen und lokalen Akteur:innen ermöglichen.  An verschiedenen Standorten soll untersucht werden, welche technischen Gesamtlösungen im Umfeld von EE-Großprojekten nachhaltig in ländliche Regionen integriert werden können. Berücksichtigt werden dabei integrative technische Ansätze – etwa die Versorgung von E-Fahrzeugen, intelligente Wärmesysteme, neue sekundäre Energieträger, Mobilitätslösungen sowie versorgungssichere und resiliente Infrastrukturen – und wie diese in unterschiedlichen Ausführungen zusammenwirken.

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Projekt

Zielgruppendifferenzierende Narrative, Kommunikationsstrategien und Formate für eine schnellere Umsetzung der Energiewende

März 2023 - Februar 2026

Das Verbundprojekt ZidiNaKo entwickelt neue Narrative und Visualisierungen für die Energie- und Wärmewende, um mehr Haushalte zur Beteiligung zu motivieren. Ziel ist es, Kommunen, Unternehmen und weitere Akteure mit zielgruppengerechten Kommunikationsbausteinen zu unterstützen. Neben technischen und investiven Maßnahmen werden auch Potenziale durch Verhaltensänderungen (Suffizienz) betrachtet, um Treibhausgasemissionen im Alltag zu senken.  Das Projekt geht davon aus, dass nicht Informationsmangel, sondern fehlende alltagsnahe und affektbasierte Narrative die Umsetzung der Energiewende hemmen. Partner sind die Verbraucherzentrale NRW und die Handwerkskammer Düsseldorf. 

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Projekt

Planwende durch die transdisziplinäre Integration regionaler und sozio-kultureller Faktoren in die Planung von Energiewende-Maßnahmen vor Ort

Februar 2023 - Januar 2026

Die aktuelle Energieforschung und Planungspraxis folgt überwiegend einem Top-down-Ansatz. Soziokulturelle und historische Aspekte der Flächennutzung sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung des örtlichen Landschaftswandels aus lokaler und regionaler Perspektive – also Bottom-up-Perspektiven – berücksichtigen die Planungsprozesse von Erneuerbaren-Energien-Anlagen (EEA) nur unzureichend. 

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Projekt

Instrumente zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung – Integrierte Entwicklung ordnungsrechtlicher, prozess- und maßnahmenbezogener Lösungsansätze für die kommunale Wärmewende

Januar 2023 - Dezember 2025

Mit Blick auf das Ziel einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung des Gebäudebestands rückt die kommunale Wärmeplanung aufgrund der vielfältigen Planungsbedarfe und dringenden Handlungserfordernisse auch in Deutschland in den Mittelpunkt der Debatte. Innovative Lösungen für eine dekarbonisierte Wärmeversorgung werfen dabei nicht nur technische Fragen auf, sondern betreffen in erheblichem Maße auch die organisatorische Ausgestaltung und rechtliche Umsetzung.  Vor dem Hintergrund der zeitlichen Erfordernisse des Klimaschutzes und nicht zuletzt der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom März 2021, müssen die Wärmeplanungen konsequent auf das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2045 oder sogar frühere Zieljahre in einigen Landesgesetzen ausgerichtet werden. Da es bislang jedoch nahezu vollständig an spezifischen Vorgaben und Untersuchungen für die Umsetzung der Wärmepläne fehlte, verfolgt das Vorhaben KoWaP-Pro das Ziel, hierfür eine Hilfestellung und Orientierung für Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürger:innen zu entwickeln. 

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Projekt

Waermewende im urbanen Gebäudebestand mit Hilfe interaktiver Entscheidungsraumanalyse

August 2022 - Februar 2026

Um die deutschen Klimaziele für 2030 im Wohngebäudesektor zu erreichen, muss neben der stärkeren Anreizung energetischer Sanierung insbesondere der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmebereitstellung signifikant erhöht werden. Energiesystemanalysen zeigen, dass dies vornehmlich durch den Umstieg auf Wärmepumpen und durch einen Ausbau der thermischen Netze auf Basis erneuerbarer Energien erreicht werden kann. Für die Transformation sind deutliche Investitionen seitens der Eigentümer im Gebäudebestand nötig, die mit den kommunalen Energiesystemen abgestimmt sein müssen.

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Projekt
Forschungseinrichtung
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