Philip Ulrich
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektleiter | Diplom Geograf; Analyse von Regionalentwicklungen; Makroökonomische Modellierung
Regionale Akteure und Bürger:innen sollten sich verstärkt damit auseinandersetzen, wie sich ein ambitionierter Klimaschutz auf ihre Region auswirkt. In der Regel bringt das eine sehr positive Perspektive mit sich, die dazu ermutigt, selbst einen – vielleicht auch nur kleinen – Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele und Vorankommen der eigenen Region zu leisten.
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Industrietransformation
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Wärmewende
Philip Ulrich studierte an der Universität Würzburg Geografie und erwarb das Diplom im Jahre 2006. Zwei Semester studierte er an der Universität Umeå (Schweden; Bachelor of Science 2003). Seit Juli 2006 arbeitet Philip Ulrich für die GWS im Bereich regional und umweltökonomischer Analysen und Modellierungen. Den Schwerpunkt bildet dabei die Darstellung ökonomischer Zusammenhänge auf Ebene der Bundesländer und der Regionen. Er ist an der Weiterentwicklung des regionalökonomischen Instrumentariums der GWS beteiligt und befasst sich mit Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Wirtschaft in den Bereichen Energieversorgung, Mobilität und Siedlungsentwicklung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der integrierten Analyse demografischer und ökonomischer Entwicklungen auf regionaler Ebene, so etwa bei regionalen Analysen für Hamburg, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und bei der Entwicklung sozioökonomischer, regionalisierter Szenarien für ganz Deutschland.
Seit 2010 befasst sich Philip Ulrich mit den Wirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien in den Regionen in Deutschland. Schwerpunkt waren bereits Projekte zu Energiewende bzw. Klimaschutzszenarien und technologischen Strategien, in denen Effekte auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung – auch in Regionen – detailliert ausgewertet wurden.
Projekt
InWaMod
Innovative Wärmeservice-Modelle: Neue Wege aus dem Mieter-Vermieter-Dilemma bei der energetischen Modernisierung
- Mission Wärme
- Akzeptanz & Teilhabe
- Digitalisierung & KI
- Soziale Gerechtigkeit
- Wärmewende
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Politik
- Wirtschaft
Deutschland hinkt den Klimazielen hinterher. Gleichzeitig ist die Klimapolitik häufig nicht sozial ausgeglichen. Vor allem im Gebäudesektor besteht erheblicher Handlungsbedarf. Weder die politischen Rahmenbedingungen noch das aktuelle Mietrecht setzen wirkungsvolle Investitionsanreize für Vermieter. Mieter werden häufig übermäßig belastet. Aufgrund dieses sogenannten Vermieter-Mieter-Dilemmas zögern Hausbesitzer bei energetischen Sanierungen. Um dieses Dilemma zu lösen, verfolgt das Projekt „InWaMod“ das Ziel, Teilwarmmietmodelle zu untersuchen und auf ihre Realisierbarkeit zu…
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