Eine erfolgreiche Energiewende erfordert systemische Veränderungen und langfristige Investitionen in Energie-, Wärme- und Mobilitätssysteme. Sie muss auf regionaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden. Um die regionalen Auswirkungen aufzuzeigen, ist eine detaillierte Modellierung der regionalen Gegebenheiten erforderlich. Zu diesem Zweck hat das Projekt ein multiregionales Input-Output-Modell (RIMES) entwickelt, das regionale Abhängigkeiten und sektorale Strukturen auf Bezirksebene in Deutschland abbildet.
The New RIMES Model – Bericht
Modeling the energy transition in a multiregional input-output approach – Compilation of input-output tables and a scenario analysis framework
- Industrietransformation
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Dieses Modell umfasst alle 400 NUTS-3-Regionen (Landkreise und kreisfreie Städte) mit jeweils 37 Branchen. Die Modellierung folgt den Prinzipien des Standard-Ansatzes einer makroökonomischen multiregionalen Input-Output-Analyse. Die Handelsstrukturen zwischen den Sektoren in verschiedenen Landkreisen werden anhand eines Gravitationshandelsmodells ermittelt. Das RIMES-Modell ist ein leistungsfähiges Instrument, um regionale Wirtschaftsstrukturen mit den Herausforderungen und Chancen der Energiewende in Deutschland zu verknüpfen. Dies ermöglicht eine strategische Planung und Politikbewertung.
Herausgeber
GWS
Autor:innen
Distelkamp, Martin; Hembach-Stunden, Katharina; Stöver, Britta; Ulrich, Philip
Erscheinungsdatum
2025
Erschienen in
GWS Forschungsbericht 2025/2
Mehr Informationen
Dazugehöriges Projekt
Info-EW
Datenbasierte Informationssysteme für kommunale Akteur:innen zur Abschätzung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Energiewende und Strukturwandel
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