Prof. Dr. Gundula Hübner
Projektkoordinatorin | Sozial- und Umweltpsychologin
Die Komplexität der Energiewende ist eine interdisziplinäre Herausforderung, in der Wissenschaft und der Praxis. Als Umwelt- und Sozialpsychologin ist es mir ein Anliegen, die Potenziale innovativer Lösungsansätze mit fundierter Wissenschaft und Erfahrungswissen aus der Praxis zu verstehen und zu gestalten.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Kommunikation & Narrative
- Verhalten & Suffizienz
Gundula Hübner ist Professorin für Sozialpsychologie an der MSH Medical School Hamburg. Zusätzlich leitet sie am Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die AG Gesundheits- und Umweltpsychologie. Im Zentrum ihrer Forschung stehen die Akzeptanz und Wirkungen innovativer Technologien sowie Fragen der Einstellungs-Verhaltensrelation und Kommunikation – etwa Narrative und soziale Normen.
Basierend auf stresspsychologischen Modellen analysiert sie u. a. zusammen mit ihrem Team die Wirkung von Windenergieanlagen-Immissionen auf Anwohnende. Sie verfügt über umfassende Erfahrung als Leiterin inter- und transdisziplinärer Forschungsprojekte. Interdisziplinarität und Transfer sind ihr ein besonders Anliegen, sie ist u. a. Mitglied der Initiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der deutschen Wissenschaftsakademien, des Kuratoriums der Umweltstiftung Michael-Otto, Beirätin des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen, Sprecherin des Forschungsnetzwerks „Energiewende und Gesellschaft“ und unterstützt die Bundesregierung bei der Teilnahme an Task 62 („Social Science for Collaborative Wind Energy Planning and Participation“) im Rahmen der Internationalen Energieagentur.
In ihren Projekten arbeitet sie überwiegend in interdisziplinären Teams sowie mit Praxispartnern, auch Bürger:innen, etwa zu Narrativen oder bei der Bewertung von Planungs- und Visualisierungsverfahren.
Projekt
PartEEnschaften
Transformative Partizipation für Erneuerbare Energie-Landschaften – Wertschöpfung, Beteiligung, Akzeptanz
- Mission Energiesystem
- Mission Transfer
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Politik
Klimaschutz, Strukturwandel und internationale Wettbewerbsfähigkeit erfordern es, die Transformation des Energiesektors zu beschleunigen – insbesondere in Regionen, die von fossiler Energiegewinnung oder energieintensiver Produktion geprägt sind. Diese Beschleunigung kann nachhaltig nur gelingen, wenn die demokratische Grundstruktur nicht durch negative Narrative geschwächt, sondern durch positive Identifikation, Verantwortungsübernahme und Beteiligung gestärkt wird.
Zwar sieht die aktuelle Planung demokratische Beteiligungsmöglichkeiten vor. In formellen Beteiligungen können…
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