Forschung zu Energiewende und Gesellschaft
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.
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Die Projekte
Wohngeschichten: Wege zu einer erfolgreicheren Kommunikation der Wärmewende
September 2025 - August 2028
Die gesellschaftliche Unterstützung für einen ambitionierten Klimaschutz ist in Deutschland weiterhin hoch. Allerdings hat sich zuletzt bei vielen Besitzerinnen und Besitzern von Eigenheimen eine Verunsicherung eingestellt, was ihre persönliche Wärmewende angeht. Vielen von ihnen ist nicht bewusst, welche Vorteile Dämmmaßnahmen und ein Umstieg auf nachhaltige Heizungstechnologien für ihr Alltagsleben mit sich bringen können. Dies liegt unter anderem an einer häufig eher technischen bzw. abstrakt-akademischen Kommunikation. Wissenschaftliche Grundsatzerkenntnisse über sinnvollere Kommunikationsansätze liegen zwar vor, sind aber für die konkrete Anwendung für die Wärmewende noch nicht nutzbar. Praxisakteur:innen der Wärmewende wünschen sich daher Unterstützung bei der zielgruppengerechten Ansprache von Eigenheimbesitzenden.
MehrSozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung
Juli 2025 - Juni 2028
Für die Umsetzung der Energiewende ist deren gesellschaftliche Akzeptanz im deutschen Handwerk unerlässlich, da diesem eine zentrale Rolle bei der energetischen Transformation zukommt. Allerdings unterscheiden sich die energie- und umweltpolitischen Einstellungsmuster in den sozialen Milieus des Handwerks, die betrieblichen Umsetzungserfahrungen und die Interessenartikulation in den regionalen Organisationen des deutschen Handwerks erheblich. Skeptisch-ablehnende Haltungen sind durchaus verbreitet.
MehrErzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen
April 2025 - März 2028
Die Energiewende benötigt erhebliche Investitionen, sowohl für den Zubau von regenerativen Erzeugungsanlagen als auch für die Nutzbarmachung der fluktuierenden, erneuerbaren Energien. Die Erreichung beider Ziele wird erheblich erleichtert, wenn Bürgerinnen und Bürger als aktive Beteiligte eingebunden sind – sowohl durch eine höhere Akzeptanz des Anlagenbaus als auch durch eine an die Energieverfügbarkeit angepasste Verbrauchsweise. Um Anreize zu schaffen, bei wachsender Fluktuation der Energieerzeugung auch den Speicherbedarf durch Lastverschiebung zu reduzieren, bietet das Vorhaben im Landkreis Ebersberg in Oberbayern eine „Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen“ (EBeRE) in Form einer sogenannten Energierendite an.
MehrInnovative Organisations- und Finanzierungsmodelle für die energetische Modernisierung von Mehrfamilienhäusern
April 2025 - März 2028
Ohne verstärkte Aktivitäten bei der Modernisierung von Gebäuden wird das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 nicht realisiert werden können. In diesem Zusammenhang spielen die Entwicklung, Erprobung und Etablierung konkreter Organisations- und Finanzierungsmodelle eine wesentliche Rolle. Das Vorhaben eMod-MFH zielt darauf ab, die energetische Modernisierung im Privatbesitz befindlicher Mehrfamilienhäuser zu vereinfachen und zu beschleunigen.
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Wärmeplanung robust implementieren
September 2024 - August 2027
Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Städten und Gemeinden kommt bei dieser Aufgabe derzeit eine wichtige Schlüsselrolle zu: Sie müssen den Umbau der Wärmeversorgung koordinieren und so Planungssicherheit für alle Akteure schaffen.
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Dekarbonisierung für eine resiliente Wirtschaft beschleunigen
September 2024 - August 2027
Die Dekarbonisierung der Wirtschaft als zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität verläuft trotz technischer Innovationen und klarer Ziele oft langsamer als erhofft. Es zeigt sich, dass technologische Lösungen allein nicht genügen. Häufig bremsen nichttechnische Hemmnisse wie fehlendes Vertrauen, Akzeptanzprobleme oder organisatorische Unsicherheiten die Transformation. Dekarbonisierung bedeutet, CO₂-Emissionen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden – etwa durch erneuerbare Energien, höhere Energieeffizienz und klimafreundliche Produktionsprozesse. Für Unternehmen heißt das: Strukturen, Technologien und Arbeitsweisen müssen grundlegend erneuert werden.
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