Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.

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Projekt

Narrative und Dialogformate der Energiewende im Gebäudebestand der Bodenseeregion

Januar 2026 - August 2028

Die Energiewende im Gebäudebestand wird durch vielfältige Hemmnisse und Vorbehalte bei unterschiedlichen Akteursgruppen verzögert. Das Projekt NEW erhebt und erprobt mit sozialwissenschaftlichen Methoden, welche narrativen Rahmungen, Argumentationen und Begründungen die Energiewende im Gebäudebereich befördern bzw. ihr entgegenstehen und welche Rolle innovative Dialogformate bei deren Kommunikation spielen können. Dabei konzentriert es sich auf diejenigen Bevölkerungsgruppen, die dem Wandel gegenüber tendenziell skeptisch eingestellt sind. 

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Projekt

Potentiale von Open Source Hardware für dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien in der sozialökologischen Transformation

September 2025 - August 2028

Die Energiewende kann nicht allein mit technischen und unternehmerischen Innovationen gelingen. Sie bedarf einer breiten Teilhabe der Bevölkerung, um die Menschen zu befähigen, Technologien kompetent im Sinne ihrer Bedürfnisse zu nutzen und anzueignen.  Wenig erforscht ist die Rolle von technischen Kompetenzen, von Offenheit und von der Qualität der Mensch-Technik-Beziehungen für die soziale Nachhaltigkeit von Technologien der Energiewende. Dieser Frage widmet sich das Vorhaben PODEST mit dem Fokus auf Open-Source-Hardware. 

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Projekt

Wohngeschichten: Wege zu einer erfolgreicheren Kommunikation der Wärmewende

September 2025 - August 2028

Die gesellschaftliche Unterstützung für einen ambitionierten Klimaschutz ist in Deutschland weiterhin hoch. Allerdings hat sich zuletzt bei vielen Besitzerinnen und Besitzern von Eigenheimen eine Verunsicherung eingestellt, was ihre persönliche Wärmewende angeht. Vielen von ihnen ist nicht bewusst, welche Vorteile Dämmmaßnahmen und ein Umstieg auf nachhaltige Heizungstechnologien für ihr Alltagsleben mit sich bringen können.  Dies liegt unter anderem an einer häufig eher technischen bzw. abstrakt-akademischen Kommunikation. Wissenschaftliche Grundsatzerkenntnisse über sinnvollere Kommunikationsansätze liegen zwar vor, sind aber für die konkrete Anwendung für die Wärmewende noch nicht nutzbar. Praxisakteur:innen der Wärmewende wünschen sich daher Unterstützung bei der zielgruppengerechten Ansprache von Eigenheimbesitzenden. 

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Projekt

Sozialpartnerschaftliche Energiewende – Akzeptanz, Wissensproduktion und Reorganisation in der handwerklichen Selbstverwaltung

Juli 2025 - Juni 2028

Für die Umsetzung der Energiewende ist deren gesellschaftliche Akzeptanz im deutschen Handwerk unerlässlich, da diesem eine zentrale Rolle bei der energetischen Transformation zukommt. Allerdings unterscheiden sich die energie- und umweltpolitischen Einstellungsmuster in den sozialen Milieus des Handwerks, die betrieblichen Umsetzungserfahrungen und die Interessenartikulation in den regionalen Organisationen des deutschen Handwerks erheblich. Skeptisch-ablehnende Haltungen sind durchaus verbreitet.

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Projekt

Professionalisierung, Inklusion, Akzeptanz – digitale Plattform zur Beteiligung an Energiegemeinschaften und Energy-Sharing

Juni 2025 - Mai 2028

Das Projekt PIA verfolgt das Ziel, dass viele Bürger:innen – besonders mit kleinem Einkommen oder bisher unbeteiligt – aktiv bei der Energiewende mitmachen. Eine Möglichkeit dafür sind Energiegemeinschaften, die gemeinsam Strom aus erneuerbaren Energien nutzen oder erzeugen und dabei finanziell profitieren.  Um die Teilnahme an Energy Sharing und Energiegemeinschaften zu erleichtern, Vertrauen in die Bürgerenergie aufzubauen und Vorteile für die Bürger:innen hervorzuheben, entwickelt das Projektteam eine digitale Plattform.

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Projekt

Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen

April 2025 - März 2028

Die Energiewende benötigt erhebliche Investitionen, sowohl für den Zubau von regenerativen Erzeugungsanlagen als auch für die Nutzbarmachung der fluktuierenden, erneuerbaren Energien. Die Erreichung beider Ziele wird erheblich erleichtert, wenn Bürgerinnen und Bürger als aktive Beteiligte eingebunden sind – sowohl durch eine höhere Akzeptanz des Anlagenbaus als auch durch eine an die Energieverfügbarkeit angepasste Verbrauchsweise.  Um Anreize zu schaffen, bei wachsender Fluktuation der Energieerzeugung auch den Speicherbedarf durch Lastverschiebung zu reduzieren, bietet das Vorhaben im Landkreis Ebersberg in Oberbayern eine „Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen“ (EBeRE) in Form einer sogenannten Energierendite an. 

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Projekt
Forschungseinrichtung